untergewicht bmiDer neuste Modetrend wurde immer von vielen Untergewichtigen Modells präsentiert. Was nicht bedacht wurde, dass vor allem viele junge Leute sich daran ein Beispiel nehmen. Der Trend ist nun bei vielen zu einem ernsthaften Problem übergegangen. Untergewicht ist nämlich genau wie Übergewicht absolut gesundheitsschädlich.

Natürlich kann Untergewicht auch andere Ursachen haben. Ab wann hat ein Mensch Untergewicht? Welche Probleme können durch Untergewicht entstehen? Und was kann getan werden damit aus Untergewicht Normalgewicht entsteht? Die Antwort wird ihnen in diesem Artikel gegeben.

Ab wann gilt jemand als Untergewichtig?

Als Grundlage gilt eine Berechnung aufgrund des BMIs. Der wird berechnet mittels der Körpergröße, des Gewichts, des Alters und des Geschlechts. Als Frau gilt man bei einem Body Mass Index von unter 19 als Untergewichtig. Für Männer gilt ein BMI-Wert von unter 20. Wenn Sie ihren BMI herausfinden wollen, klicken Sie hier.

Was kann die Ursache von Untergewicht sein?

Untergewicht kann viele Ursachen haben. In der folgenden Auflistung finden Sie einige mögliche Ursachen, die zu einer Gewichsklassifizierung  unterhalb des Normalgewichtes führen können.

  • mangelnde Kalorienzufuhr
  • durch Krankheit
  • im Alter
  • Stress
  • Schilddrüsenüberfunktion
  • Zinkmangel
  • falsche Ernährung
  • Magensäuremangel

Dies sind grundsätzlich einige Ursachen. Sie müssen die Ursache aber natürlich selbst identifizieren, oder mit der Hilfe eines Arztes die Ursache analysieren.

Welche Probleme bringt Untergewicht mit sich?

Das größte Problem bei Untergewicht ist eine Unterversorgung an essentiellen Nährstoffen und Spurenelementen. Der Körper wird geschwächt indem der Wasserhaushalt und der Elektrolythaushalt im Ungleichgewicht sind. Nach einem ausgiebigen Bluttest lässt sich oft feststellen, das ein Mangel an Kalium, Kalzium, Magnesium, Eisen, Phosphat und Chlorid vorliegt.

Bei einer Schwangerschaft kann dadurch auch das Leben des Säuglings in Gefahr sein. Auf lange Sicht gesehen, fördert Untergewicht die Entstehung von Osteoporose. Die Erkenntnis kommt dann oft zu spät und die Krankheit kann nicht mehr abgewendet werden. Grundsätzlich ist ein untergewichtiger Körper anfälliger für Infektionen und besitzt eine schlechte Wundheilung. Langsame Genesungen im Krankheitsverlauf und eine verminderte Lebenserwartung können zudem Folgen von Untergewicht sein.

Was kann man gegen Untergewicht tun?

Erstellte Speisepläne für Untergewichtige beinhalten oft minderwertige Nahrungsmittel. Alles ist voller Fett und Zucker. Man könnte hier also von dem Motto sprechen: „Hauptsache Kalorien!“ Dazu kommt, dass in vielen Fällen von Bewegung abgeraten wird, da viel Bewegung die Fettverbrennung des Körpers fördert.

Anders gesehen fördert Bewegung aber auch den Appetit. Zudem ist ausreichen Bewegung für die körperliche Gesundheit und den Stoffwechsel von hohem Wert. Daraus lässt sich also schließen, dass auch bei Untergewicht eine ausreichende Bewegung von Nöten ist.

Eine bessere Lösung ist allerdings, Kalorien in hochwertiger Form zu sich zu nehmen. So können Lebensmittel mit einem ordentlichen Haushalt an Makronährstoffen und Mikronährstoffen zu einem wesentlichen gesünderen Ergebnis führen. Zusätzlich können Shakes zur Gewichtszunahme, Muskelaufbautraining und eine Darmsanierung ein passendes Begleitprogramm sein. Alles muss natürlich unter Beachtung der jeweiligen körperlichen Verfassung ablaufen.

Besonders bei der Ernährung ist darauf zu achten, dass man ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Kohlenhydraten, Eiweißen und Fetten pflegt.

Die Anzahl der Mahlzeiten

Idealerweise sollten etwa sechs Mahlzeiten auf dem Speiseplan stehen. Das ermöglicht zum Einen die tägliche Kalorienzufuhr zu steigern. Zum Anderen können die Glykogenvorräte nie zur Neige gehen. Denn die Folge wäre, dass Eiweiß und Fett abgebaut würden. Die Ausnahme besteht in der Nacht. Natürlich kann es ziemlich schwer sein, sich an 6 feste Mahlzeiten zu halten. Aus diesem Grund darf man die Planung und die Vorbereitung nicht vernachlässigen. Wer sich abends 20-30 Minuten Zeit nimmt und für den morgigen Tag seine Mahlzeiten plant und zum Teil vorbereitet, wird es dabei wesentlich leichter haben.

Vor dem Essen Obst oder Bitterstoffe zu sich zu nehmen, fördern zudem den Appetit. Für die Aufnahme von Fetten eignet sich zudem Kokosöl sehr gut. Das Öl ist leicht bekömmlich und besteht zu 70 Prozent aus mittelkettigen Fettsäuren. Als Getränke eignen sich auch leichte Säfte. Empfehlenswert wären hier vor allem kaltgepresste Säfte, da diese bei der Verarbeitung keine wertvollen Vitamine verlieren. Zusätzliche Shakes zur Gewichtszunahme könnten zum Beispiel mit Mandelmilch, Kokosmilch, Haferflocken, Bananen, und je nach Geschmack mit Honig und Proteinpulver bestückt werden.